
Erhalt der geschichtlich gewachsenen Orte
Es war das erklärte Ziel in unserer Gemeindearbeit, dass trotz einheitlicher Verwaltung die Ortsstrukturen der früheren selbstständigen Gemeinden Hornbostel, Jeversen und Wieckenberg erhalten bleiben sollten.
So wurde bei der räumlichen Trennung darauf geachtet, dass an den Hauptverbindungsstraßen von Wietze nach Hornbostel, Jeversen und auch Wieckenberg die Ortszwischenräume als Waldgebiete erhalten blieben, um die Grenzbereiche nicht zu verwischen, wie es bereits an den Nebenwegen geschehen war. So ist Wietze über die Straße "Am Winterberg" mit Wieckenberg und über den "Schwarzen Weg" direkt verbunden mit Hornbostel. Nach Jeversen blieb der Zwischenraum bis Wietze weit genug, doch gab es auch hier schon Bestrebungen das Wochenendgebiet über den "Jeversener Kirchweg" bis an das Schachtgebiet zu erweitern.
Sehr wichtig war es auch, dass in den drei Orten die Ortsräte erhalten blieben, die ein weitgehendes Ortsrecht ausüben können.
Die Schaffung der Ortsmittelpunkte in diesen Orten geschah durch den Ausbau der früheren Ortsschulen zu Dorfgemeinschaftshäusern mit größeren Versammlungsräumen und der Anbindung der Ortsfeuerwehren.
Auf den umgebenden Eichenplätzen haben die jeweiligen Kriegsgefallenen-Denkmäler (bis auf Wieckenberg) einen würdigen Platz.
(Von Dr. Erich Bunke aus seinem Buch »Wietze im 20. Jahrhundert«)








