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Hügelgräber: B 214/Kreisgrenze SFA

Hügelgräber an der B 214 in Höhe der Kreisgrenze zum Lk SFA
(Von Dr. Erich Bunke aus seinem Buch »Wietze im 20. Jahrhundert«)
Google-Lageplan

Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten gehört die vorgeschichtliche Hügelgräbergruppe an der Kreisgrenze, um die die Wegführung herumgeht. Hier sind mehrere Hügelgräber erhalten, die vor etwa 2.500 Jahren von unseren "Ureinwohnern" angelegt wurden, die hier an der Allerniederung mit häufigem Flußbettwechsel seßhaft waren. Fachleute sagen aus, dass es sich um Gräber aus der späten Bronzezeit (Altere vorrömische Eisenzeit) handelt. Diese unsere Vorfahren waren Bauern, Viehzüchter und Fischer, die ihre Toten in Urnen nach der Bestattung unter Erdaufschüttungen beisetzten. Während die Körperbestattungen in den davorliegenden Zeitabschnitten noch mit Beigaben von Waffen und zum Teil Schmuckgegenständen versehen waren, enthalten die Brandbestattungen kaum Beigaben. Wegen ihrer kulturgeschichtlichen Bedeutung stehen diese alten Friedhöfe, die sich auch im Walde zwischen Wietze und Jeversen befinden, als Bodendenkmäler unter besonderem Landschaftsschutz.

Das Straßenbauamt Celle hat auf unsere Anregung hin den Radweg durch eine besondere Streckenführung dieser Anlage Rechnung getragen. Wir werden den Platz sätzlich mit einer Hinweistafel und mit einer Sitzgruppe (beides bleibt hoffentlich vor Umweltzerstörern sicher) ausstatten.

Der Lageplan zeigt einen Ausschnitt der Bundesstraße 214 zwischen Jeversen und Maklendorf an der Kreisgrenze Landkreis Celle/Soltau-FalllngbosteL Zehn Hügelgräber wurden beim Bau des Radweges entlang der Bundesstraße erkannt. Um keines dieser kulturgeschichtlichen Denkmale zu zerstören, die bis unmittelbar an die Straße heranführen, wurde der Radweg etwas geschwenkt und führt nun mitten durch die Anlage, ohne die Gräber zu beschädigen.