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Ortsverschönerung und Denkmalspflege

Ortsverschönerung und Denkmalspflege
(von Dr. Erich Bunke aus seinem Buch »Wietze im 20. Jahrhundert«)

Um den Ort Wietze auch in seinem äußeren Erscheinungsbild noch stärker hervorzuheben, hat der Rat einen Ausschuss für „Ortsverschönerung und Denkmalspflege" eingerichtet.

So wurden:
nach Abstimmungen mit den Ortsräten besonders hergerichtet und Arbeitskräfte zur Instandhaltung eingeplant.

Neu eingerichtet wurden die Ölpumpe im Ortsmittelpunkt "unter den Eichen" des Altdorfes Wietze und der Pavillon auf dem "Ölberg" an der Aller.
Nach längeren Grundstücksverhandlungen gelang es dann auch, den Ort der "ersten Erdölbohrung der Welt", die berühmte "Hunäusbohrung" wieder in seinen Urzustand herzurichten und nach 125 Jahren in einer besonderen Feierstunde einzuweihen.

Um auch den Hausgrundstückseignern einen zusätzlichen Anreiz zur Verschönerung der Vorgärten und Häuser zu geben, wurde alljährlich ein Balkon- und Vorgargenwettbewerb einggerichte, der 1977 eratmals stattfand.

Kleinere Grundstücksflächen und sogenannte "Ecken", die hei der Neuvermessung der Bundesstraßenortsdurchfahrt entstanden waren, wurden von den Gemeindearbeitern gärtnerisch hergerichtet und in Ordnung gehalten.

Für die Straßenreinigung, besonders in den Gossen, unterhält der Gemeindeverband mit dem Landkreis Gelle moderne Straßenkehrmaschinen. die in regelmäßigen Abständen diesen Reinigungsdienst durchfuhren.

In die Fürsorge des Ortsverschönerungs- und Denkmalspflegeausschusses gehören auch das Erdölmuseum. das jetzt von einem Verein betreut wird, und die "historische Waldschmiede", die sich im Privatbesitz der Familienstiftung Bunke befindet und auch von dort betreut wird.