Wietze hat Energie und hier zu leben, ist goldrichtig!

Zeittafel: bis 1899

Zeittafel der Gemeinde Wietze
(bis 1899)
um 970 Jeversen: erstmalig urkundlich als Geveringahusen genannt (Hornbostel wird ähnlich alt geschätzt)
1013 Wietze: Erste urkundliche Erwähnung als Ort mit den „Hedesburnau“ (Heidebrunnen = Teerquellen)
1220 Wietze: „witsene“ taucht in alten Chroniken erstmalig als Ortsname auf
um 1300 Wieckenberg: Wikenberch wird erstmalig als Ortsname für Wieckenberg genannt
1330 Jeversen: wird in einem alten Lehnsregister als Geversen aufgeführt
1381 Wietze: „to der witsene“ taucht als Ortsname erstmalig auf
1438 Wietzer Mühle: wird als „tor witzen molen“ genannt
1438 Jeversen: Im Schatzregister lautet der Name "To Geversen"
1438 Hornbostel: Im Schatzregister lautet der Name "To Horingborstell"
1489 Hornbostel: Im Schatzregister lautet der Name "Horningbostel"
1588 Wietzer Mühle: wird nur noch „witzen molen“ genannt
1617 Steinförde: wird erstmalig genannt
um 1625 Wietzer Hof: wird vor etwa 350 Jahren begründet und ist damit Wietzes älteste Gaststätte
um 1652 Erdöl: wird in Wietze zum ersten Male gefunden und von den Bauern in "Teerkulen" gewonnen
1660 Erdöl: Mit Handlöffelbohrern beginnen die Wietzer nach Öl zu bohren
1667 Wietze: wird erstmalig selbständig als Name genannt
1667 Bauernhöfe: 56 (17 in Steinförde, 9 in Wietze, 8 in Wieckenberg, 11 in Hornbostel, 11 in Jeversen)
1677 Gut Wieckenberg: Stechinelli erwirbt als Landdrost das adelige Gut[/td>
1678 Postkrug: Einrichtung in Wieckenberg von Stechinelli als Relaisstation
1692 Wieckenberger Kapelle (Stechinelli-Kapelle) : Baubeginn (von F.C. Stechinelli)
ab 1700 Erdöl: Gewinnung durch Grabungen in Teerkuhlen; „Teerkerls“ ziehen über Land und verkaufen den Bauern das „Satanspech“ vor allem als Wagenschmiere, aber auch als Heilmittel für Mensch und Tier
1701 Unternehmensgruppe Rahte: Johannes Georg Hinrich Rahte gründet die Firma
1739 Hornbosteler Schulhaus: Bau des 1. "alten" Schulhauses (heute Howes)
1764 Wietze-Brücke (Steinförde): Bau
1776 Kartoffelanbau: Beginn in größerem Umfang in Wietze
1776 Erdöl: 7.000 Pfund Teer werden in Wietze gewonnen
1794 Wietze-Brücke in Steinförde: Umbau
08.06.1806 Steinförde: Bei der großen Feuersbrunst wird nahezu das ganze Dorf vernichtet
1814 Schulverbände Wietze und Steinförde: Zusammenschluss zu einem Gesamtschulverband
1814 Wietze und Steinförde : Die Gemeinden bauen ein gemeinsames Schulhaus
um 1820 Wieckenberger Schulhaus: Bau des "alten" Schulhauses (Namensgeber für "Alte Schule"-Weg)
1828 Jeverser Schulhaus: Bau des ersten Schulhaus
1833 Hornbosteler Schulhaus: Bau des 2. "alten" Schulhauses (heute Bäckerei Segelke)
1838 Hornbostel: Ablösung der Zehntabgaben
1838-1874 Wietze: Gemeinheitsteilung und Verkoppelung
24.05.1839 Burgfestdienste: Ablösung (Hornbostel 4, Wietze 4, Steinförde 9, Jeversen 2, Wieckenberg 0)
1842 Ölsand: Ende des Ölsandgeschäftes mit Hamburg nach dem dortigen Großbrand
1854-1861 Steinförde: Gemeinheitsteilung und Verkoppelung
1854 Jeversen: Gemeinheitsteilung und Verkoppelung
1858/59 Wietze: Der Geologe Konrad Hunäus bringt weltweit die erste ölfündige Bohrung nieder
1868 Steinerne Brücke (Rixförder Graben): Bau
1871 Wieckenberger Schulhaus: Bau des "neuen" Schulhauses (heute Dorfgemeinschaftshaus)
1875 Steinförder Salzstock: Bei Bohrunternehmungen trifft man in 80 m Tiefe zufällig auf den Salzstock
1876 Erdölproduktion: in Wietze wird die erste systematische Erdölproduktion aufgenommen
1876 Hornbosteler Straße: Bau
1876 Wietze-Brücke (Hornbosteler Straße): Bau (einfache Bauweise)
29.01.1896 Wietzer Hirtenhaus: brennt nieder (an der gleichen Stelle wird die Wietze Schule gebaut)
10.01.1899 Deutsche Tiefbohr-AG: Gründung (Vorläuferin der DEA)
11.07.1899 Ölboom: Beginn (Bohrmeister Hasenbein wird auf dem jetzigen Erdölmuseumsgelände fündig)
13.11.1898 Celler Schleppschifffahrtsgesellschaft: Gründung (Güterbeförderung auf Aller und Weser)
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