
Kaliförderung
Die Kaliförderung in Steinförde
(Von Dr. Erich Bunke aus seinem Buch »Wietze im 20. Jahrhundert«)
Die Schachtanlagen für die Kaligewinnung in Steinförde und Ovelgönne sind mit weiteren Anlagen dieser Art Anfang 1900 niedergebracht worden und in Steinförde von den Kaliwerken Steinförde betrieben worden.
Die Kalisalze in unserm Bereich bestehen nur zu etwa 5 % aus dem handelsüblichen Steinsalz. Der anfängliche große Bedarf an Steinsalz und Düngekali schmolz nach dem 1.Weltkrieg stark zusammen, da der Zollschutz aufhörte und billigere Importe einen Preisverfall bewirkten.
1923 wurde der Kalischacht wegen Unrentabilität stillgelegt.
Der nicht absetzbare Salzanteil wurde auf einer Abraumhalde hinter der heutigen Haldenstraße abgelagert. Die Salzhalde war anfangs sehr viel höher. Das Salz wurde durch Regenwasser gelöst und versickerte im Untergrund. Die verschiedenen Verfärbungen sind durch den jeweiligen Feuchtigkeitsgehalt bedingt.








