
Sportabzeichen: Historie
Menschen, die gerne Sport treiben und den Ehrgeiz haben, Ihre Leistungen und Möglichkeiten auch einmal in Zahlen zu sehen, messen sich im Ablegen des Deutschen Sportabzeichens.
Schon nach dem Krieg, etwa 1949, hatten sportliche Wietzer die Möglichkeit das Sportabzeichen zu erwerben. Die ersten Abnehmer für die Übungen waren Arnold Meyer und Paul Hering.
Die ersten Prüfungen fanden noch auf dem alten Wietzer Sportplatz statt. Es stand dort für die Laufwettbewerbe allerdings nur eine 100-m-Bahn zur Verfügung. Da es sonst keine Möglichkeit gab, die Schwimmübungen durchzuführen, wurden diese einfach in die Hornbosteler Schleuse verlegt. Später musste man, natürlich mit dem Rad, in das Westerceller Schwimmbad fahren.
Auch die übrigen Einrichtungen und Sportgeräte waren mit heute nicht zu vergleichen.
| Start beim Sprint | Team in den 80er Jahren |
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In den 60er Jahren wurde die Abnahme auch mal mit Helfern vom TUS Celle wie August Herzberg und Ferdinand Plundke unterstützt.
Das Sportabzeichen der neuen Art bietet der TSV Wietze seit 1969 an. Eine feste Gruppe in der Turnsparte bildete sich aber erst 1976, die sich mit dieser beliebten Art des sportlichen Wettkampfs befasste. Natürlich hat das neue Stadion auch dazu beigetragen.
Zu den ersten Aktiven gehörten u.a. Heinz Lüßmann, Armin Daum und Jürgen Henning. Um das Sportabzeichen zu erreichen, hat jeder Teilnehmer 5 Übungen zu absolvieren, die er alternativ wählen kann. Das Waldstadion ist für die Abnahme der Leistungen in den Sommermonaten der ideale Ort. Für die Laufstrecken (Sprint und Ausdauer), den Hoch- und Weitsprung, den Schleuderballwurf, das Kugelstoßen u.a., sind die Geräte immer bestens präpariert. Der Hochsprung findet allerdings seit 1994 in der Sporthalle statt. Für die Schwimmdisziplinen steht das Frei- und Hallenbad zur Verfügung. Mehrmals im Jahr wird die Möglichkeit angeboten, als eine Ausdauerübung auch das Fahrrad zu benutzen. 20 km mit dem Rad auf Zeit zu fahren – das fällt nicht jedem leicht! Im Laufe der Jahre haben sich immer wieder viele Helfer gefunden, die die Qualifikation zum Sportabzeichenprüfer abgelegt haben und so die Abnahme der Leistungen auf dem Sportplatz vornehmen konnten. Stellvertretend für alle wollen wir hier nennen: Lothar Trettin, Joachim Vollmer, Wilhelm Hoppe, Heinz Nolze, Werner Aufdermauer, Wenzel Görner und unseren Sportlehrer Burkhard Rühmland. Das Angebot zur Ablegung des Sportabzeichens wird in Wietze gut genutzt, so dass jährlich zwischen 60 – 130 Personen (die nicht alle dem TSV Wietze angehören) erfolgreich sind. Die Möglichkeit, das Familiensportabzeichen abzulegen, wird dabei immer häufiger genutzt. Seit 2004 kann auch das Sportabzeichen für Behinderte erworben werden. Heute (2008) gehören Werner Aufdermauer, Ute Baumann, Petra Freund, Wenzel Görner, Heidi Janzen, Iris Krogmann, Rainer Vollmer, Bettina Werler und unser Sportlehrer Burkhard Rühmland zum Sportabzeichen-Team. In einer Feierstunde zu Beginn des Folgejahres werden die Urkunden und Abzeichen den erfolgreichen Familien, Kindern und Erwachsenen überreicht. (übernommen aus der Festschrift "100 Jahre TSV Wietze")










