Schwimmen: Allgemeines

Wasser ist eines der fünf Lebenselemente - deshalb kann man Schwimmen auch als einen Teil des menschlichen Lebens bezeichnen. Die Bewegung im Wasser ist für fast alle Menschen eine Faszination.
Schwimmen ist neben dem Fahrradfahren eine der beliebtesten Sportarten. In den letzten Jahren gab es viele Trendsportarten, jedoch das Schwimmen bleibt als ein Urbedürfnis des Menschen. Hat man es einmal erlernt, beherrscht man es sein Leben lang.

Welche Vorteile bietet das Schwimmen?

Fitnesssteigerung - Kontaktförderung - Kalorienverbrauch

Beim Schwimmen lernt man neue Menschen kennen, es fördert also die Gemeinschaft.
Ebenso wird die Gesundheit erhalten, gegebenenfalls kann auch durch Schwimmen die Gesundheit wiedererlangt werden.
Ideal ist Schwimmen für jedermann. Ob man sich nun als lockeren Freizeitspaß ab und an im Wasser tummelt, sich mit den Kindern einen schönen Tag in einem toll gestaltetem Freizeitbad macht oder mit wöchentlicher Beständigkeit und Trainingseinheiten seine Fitness verbessern will , es gibt viele Varianten.
Während einer halben Stunde Brustschwimmen verbraucht eine Frau (35 Jahre, 65 kg) 325 kcal.

Wie und Was wird beim Schwimmen beansprucht?
Vor allem sei hervorgehoben, dass man beim Schwimmen eine ganz geringe Belastung auf den Gelenken hat und sämtliche Muskeln des Körpers angesprochen werden. Man nutzt beim Schwimmen vor allem den Auftrieb des Wassers, dadurch können die gelenknahen Muskeln schonend gekräftigt und beansprucht werden. Da das Verletzungsrisiko beim Schwimmen sehr gering ist, eignet es sich auch in Rehaphasen nach Unfällen oder Traumatas.

Training des Herzkreislaufsystems
Zum Trainieren des Herzkreislaufsystems ist Schwimmen auch hervorragend geeignet.
Durch den permanenten Wasserdruck wird der venöse Rückfluss gefördert und gestärkt.
Das Herzvolumen wird vergrößert, die Herzfrequenz sinkt und das Herz arbeitet ökonomischer. Allerdings sollen Herzkranke sich erst vorher mit ihrem Arzt besprechen ob und in welcher Form geschwommen werden darf.
Durch das Trainieren des Herzkreislaufsystems stellt Schwimmen natürlich eine der wichtigsten Ausdauersportarten da.

Massageeffekt an der Haut
Auch das Bindegewebe wird beim Schwimmen gestärkt da das Wasser einen tollen Massageeffekt auch die Haut hat.

Bei chronisch Kranken sei zuerst der Arzt befragt, ob man schwimmen darf, ansonsten ist Schwimmen ein Sport für jedermann.

Schwimmen schon für die Kleinsten
Für die Kleinen wird ab dem Babyalter schon das Bewegen im Wasser durch Babyschwimmkurse angeboten. Diese finden in wohltemperiertem Wasser zusammen mit den Eltern statt. Die Kleinen genießen es und können bis zur Vollendung des Vierten Lebensmonats sogar wegen des Tauchreflexes tauchen und unter Wasser schwimmen.
Diese Zeit eignet sich hervorragend, um sie ans Wasser zu gewöhnen.

Wichtig sei jedoch zm Ende noch gesagt, dass man alle Techniken des Schwimmens, sei es Rücken, Brust oder Kraul korrekt ausführen sollte, um erhöhte Rückenbelastung auszuschliesen

Ausrüstung: Badehose, Badeanzug (besser als Bikini wegen verrutschen), Badetuch. Latschen, um nicht auszurutschen, Duschgel

Bewertung
Fettabbau: Während 60 min verbraucht man ca. 650 kcal
Herz-Kreislauf-System: Schwimmen ist ein Ausdauersport
Rückenfreundlichkeit/Schonung der Gelenke: sehr gute Sportart, da sämtliche Gelenke, Bänder und Muskulatur im Wasserauftrieb bewegt werden