
Geflügelschlachtbetrieb: Stimmen/Auswärtige/Pro
Äußerungen in Leserbriefen der CZ
Gratulation zur Standfestigkeit
Den Gemeinderatsmitgliedern, die eine zukunftsträchtige Entscheidung getroffen haben, kann ich ob ihrer Standfestigkeit, die allen Anfeindungen trotzt, nur zu ihrem Rückgrat gratulieren. Müssen sie sich doch seit Monaten den ungerechtfertigten Angriffen einer selbsternannten Oppositionsgruppe erwehren, die ohne Legitimation die Masse der Wietzer Bürger terrorisiert. Dieser Verein, der allein den Zweck der Selbstdarstellung und des Eigennutzes verfolgt, bemerkt scheinbar nicht einmal, dass er sich vor den ideologischen Karren einer potitischen Richtung spannen lässt, die als Allerletztes das Wohl der Gemeinde Wietze zum Ziel hat. Außer ihren eigenen Ansprüchen hat sie niemand ermächtigt, auch nur für kleinste Teile der Bevölkerung, der Gemeinde und schon gar nicht für den Landkreis Celle zu sprechen oder aufzutreten. Unter diesem Aspekt ist die Nichtteilnahme des Bürgermeisters und Firmenvertreters verständlich und zu begrüßen, dass sie nicht an der Veranstaltung des NDR teilnehmen wollen.
Auch die netten Gedichte. die zu lesen waren, die eine verträumte Romantik beschreiben, die es nicht einmal zu Zeiten von Hermann Löns gab, gehen völlig an der Realltat vorbei. Erst Recht die mehr als weltfremden Ratschläge über mögliche Alternativen - Golfplätze, Fremdenverkehr etc - die gegeben wurden, sind an Naivität kaum noch zu steigern. Mit der Realität hat das nichts zu tun. Was glauben diese Herrschaften denn, wie man früher die Hühner vom Leben zum Tod befördert hat? Totgestreichelt im Beisein eines Pfarrers? Nein, man wandte die Methode Hamann-Selig an. Das zappelnde Huhn auf den Hackeklotz und ein gezielter Schlag und das war es. Ob das besonders tierfreundlich war, mag jeder für sich entscheiden.
Im Fall der Schlachtanlage hat die Gemeinde endlich einmal die Möglichkeit, Geld bei Investitionen zu realisieren, die der gesamten Bevölkerung zu Gute kommen. Arbeitsplätze entstehen, qualifiziert oder unqualifiziert, die manche Not in Hartz-IV-Familien ändern könnte. Das ist sicher wichtlger, als eine herbeigeredete Geruchsbelästigung in einem ländlich strukturierten Raum. Last but not least haben im weiteren Raum auch einige Landwirte die Möglichkeit, eine neue, sinnvolle Einnahmequelle zu erschließen - um dann eine Landschaft - ohne hochsubventionierte Windmühlen - zu erhalten, von der bereits Hermann Löns sang.
Hergen Sandl, Celle
Was hier (vermutlich und hoffentlich) der Gemeinde Wietze passieren wird, kann man doch nur als den Gewinn eines übervollen Jackpot beim Lotto bezeichnen. Ich gehe jede Wette ein, dass es unzählige Bürgermeister und Stadtdirektoren im restlichen Deutschland gibt, die sich die Finger danach lecken würden, einen derartigen Investor für ihren leeren Stadtsäckel zu finden, denn nur darum geht es doch. Wietze wird imstande sein, infrastrukturelle Aufgaben zu verstärken - ein deutliches Plus für alle Bürger.
Ich kenne und schätze den Seniorchef (ein Unternehmer alter Garde) und dessen Ehefrau dieses Unternehmens seit mehr als 20 Jahren privat und bin von dessen Seriosität und Integrität felsenfest überzeugt. Was dort geschah und noch geschieht, hat Hand und Fuß. Den Grünen kann ich nur sagen, besser es riecht gelegentlich leicht nach Hühnersch... als das die modrige Grabesluft in unseren Städten Überhand nimmt.
Ich freue mich für viele Arbeitslose, die hier eine Perspektive erhalten werden, was Beweggrund dafür sein muss, auch eventuelle kleine Beeinträchtigungen in Kauf zu nehmen.
Lieber Herr Klußmann, ich hoffe sehr, der Sekt wird Ihnen schmecken.
Peter Roßkopf, Bergen
Das ist doch wieder typisch. Da freuen sich die Ratsherren/Damen von der Gemeinde Wietze, dass in ihrem Ort ein großer Betrieb gebaut werden soll und einige Hundert Mitarbeiter gesucht werden, schon gehen die Grünen in den Kampf. Frau Pfützner soll doch ganz ruhig sein. Die sitzt auf ihrem Chefsessel und wartet jeden Ersten im Monat auf ihren Gehaltsscheck, während viele andere, vor allem Hartz-IV-Empfänger, eine Hoffnung bekommen, dass Sie vielleicht einen der begehrten Jobs in dem neuen Werk bekommen.
Gegen alles, aber auch alles sind die Grünen dagegen.
Karlheinz Witt, Celle
Nun hat die Gemeinde Wietze tatsächlich mal die Möglichkeit. in die Nähe der schwarzen Zahlen zu kommen. Die Firma Rothkötter wird wohl einer der größten Steuerzahler im Landkreis Gelle werden, direkt wie indirekt. Ich hatte nun die Möglichkeit, mich mit einigen Leuten zu unterhalten, die in unmittelbarer Umgebung des geplanten Areals ihre Häuser haben. Da geht es doch wohl mehr um das St.-Florians-Prinzip. Am besten wäre es, wenn sich diese Firma fünf bis sechs Kilometer außerhalb ansiedeln würde. Das allerdings würde wieder eine Randvoll Naturschützer (Baumpaten) anlocken, und der ganze Zirkus ginge von vorne Ios.
Wir selber essen ebenfalls Geflügelfleisch, manchmal einmal im Monat, andere Monate gar nicht. Also. Rothkütter kann sich an uns sicher nicht bereichern.
Es sind immer nur wenige Leute, die gegen alles demonstrieren, dafür umso lautstärker. In Winsen sieht es genauso aus, da ist es die Firma Lindhorst, die in hervorragender Weise der Gemeinde auf die finanziellen Füße hilft. In Celle ist es nach dem Weggang von CIM dem Kämmerer Angst und Bange geworden. Dieses resultierte überwiegend daraus, dass man von Seiten der Stadt diesem Unternehnen keine preisgünstigen Flächen zur Verfügung stellte. In Wietze wird nun auch wieder bemängelt, dass der Erwerb der Flächen für Rothkötter eine Zwischenfinanzierung der Gemeinde Metze nötig macht.
Hubertus Cornehl, Winsen








