
Winter: Vögel füttern
Nicht vergessen: Vögel füttern
Gefiederte Freunde freuen sich über Futter
(Von Stefan Kübler, CZ, 7.1.2009)
CELLE. Der Winter hält die Stadt fest im Griff. Doch nicht nur die dle Menschen haben mit Schnee und Kälte zu kämpfen, auch die Tiere in freier Wildbahn müssen mit dem eisigen Wetter zurecht kommen. Besonders der heimischen Vogelwelt kann mit ein paar einfachen Handgriffen geholfen werden. Je kälter es wird. desto schwieriger wird es für die Vögel eigenständig Nahrung zu finden.
![]() |
„Selbst die letzten Insekten und Spinnen sind in vereisten Winkeln kaum mehr zu entdecken, gibt Rüdiger Wohlers vom NABU Niedersachsen zu bedenken. Stängel und Sämereien sowohl in Gärten als auch an Wegrändern sind unter solchen Bedingungen schon eine echte Seltenheit. Der Energiebedarf der Vögel ist jetzt besonders hoch und viele finden den Tod, wenn sie über längere Zeit keine Nahrung finden." |
Der erfahrene Naturschützer rät zu einer mit Sachverstand durchgeführten Winterfütterung. Dabei ist das geeignete Futter je nach Vogelart unterschiedlich. Futtersäulen und Futtertrichter. in denen das Futter nachrutschen und nicht verschmutzen kann, sind laut Wohlers vor allem für Meisen, Finken, Erlenzeisige oder Zaunkönige geeignet. Die Behalter sollten mit energiereichen Sämereien gefüllt sein, dann profitieren diese Vogelarten am meisten davon.
Amseln, Dompfaffen oder Kernbeißer sollten am besten mit Streufutter in einem Futterhäuschen versorgt werden. Echte Energiebomben als Überlebenshilfe sind große Fettblöcke, in die auch Körner oder Insekten eingelassen sind und zu einer ausgewogenen Winterfütterung beitragen.
"Am wichtigsten ist Sauberkeit am Futterplatz". so Wohlers. "Kot und Krankheitserreger dürfen sich nicht mit dem Futter vermischen. So kommen die Tiere gut durch den Winter und danken es den Menschen im Frühling mit herrlichem Gesang.
Wietzer Futterhäuschen
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |















