
Rats- und Bürger-Informationssystem
Das Rats- und Bürger-Informationssystem informiert Sie aktuell über die Aktivitäten des Wietzer Gemeinderates mit seinen Ausschüssen. Dort finden Sie Informationen über geplante und abgeschlossene Sitzungen, über die Zusammensetzung der einzelnen Gremien, Inhalte von Vorlagen sowie Niederschriften und einiges mehr.
hier geht es los
Rats- und Bürger-Informationssystem ist jetzt barrierefrei
(www.wietze.de, 4.12.2009)
Seit Kurzem ist der Zugang zum Informationssystem für Ratsmitglieder und Bürger/innen barrierefrei möglich. Ab sofort gibt es damit keine Einschränkungen mehr in der Nutzung der Plattform. Insbesondere Menschen mit Behinderungen stellen besondere Ansprüche an die Gestaltung einer Webpräsenz. Für Blinde oder Menschen mit Sehschwäche müssen die Inhalte entsprechend aufbereitet sein. So müssen Symbole oder Bilder mit Text hinterlegt werden, der mit einer entsprechenden Software gelesen werden kann. Darüber hinaus gibt es viele weitere Anforderungen, die bei der Barrierefreiheit beachtet werden müssen. Doch Barrierefreiheit bedeutet neben der behindertengerechten Aufbereitung der Daten auch, technische Einschränkungen zu beseitigen. So muss es mit allen Browsern möglich sein, die Webseiten korrekt anzuzeigen. Auch die notwendige Installation bestimmter sog. Plug-ins zur Nutzung einer Webseite schließt Nutzer aus. Die Gemeinde Wietze bietet ab sofort allen Nutzern ohne Einschränkungen die Möglichkeit, die Inhalte des Rats- und Bürgerinformationssystems abzurufen.
Bürgerfreundlich im Internet
Erst drei Gemeinden machen‘s richtig
(Von Andreas Babel, CZ, 11.10.2004)
Das Bürger-Informationssystem im Internet ist freigeschaltet.
Das Internet entzweit den Landkreis Celle. Lediglich drei Kommunen nutzen das moderne Medium, um ihre Politiker und Bürger über das Ratsgeschehen zu informieren. Nach den Samtgemeinden Wathlingen und Lachendorf ist in diesen Tagen die Gemeinde Hambühren hinzugekommen. Die Landkreis-Verwaltung und die der Stadt Celle werden schon bald folgen. In den übrigen Kommunen ist solch ein Service indes nur noch in der Samtgemeinde Flotwedel und in der Gemeinde Winsen im Gespräch.
HAMBÜHREN. Von Politikverdrossenheit ist überall die Rede. Die Kommunalpolitiker nicht nur im Landkreis Celle beklagen sich über leere Zuschauerränge bei Rats- und Ausschuss-Sitzungen. Die Gemeinde Hambühren will jetzt gegensteuern. Sie ist die dritte Kommune im Landkreis Celle, die sich des Mediums Internet bedient, um ihre Politiker und Bürger über die Ratsarbeit zu informieren. Anfang 2005 werden die Verwaltungen des Stadt Celle und des Landkreises Celle den beiden Samtgemeinden Wathlingen (seit September 2002) und Lachendorf (seit April 2004) und der Gemeinde Hambühren folgen und ihre öffentlichen Ratsvorlagen vorab ins Internet stellen.
Winsen und Flotwedel arbeiten daran: In den übrigen Kommunen des Kreises herrscht beim Thema Einsatz des Internets für die Kommunalpolitik meist Funkstille zwischen Ortspolitikern und Verwaltung. Am ehesten scheint es noch in der Gemeinde Winsen möglich, dass sich Bürger dort in absehbarer Zeit im weltweiten Netz über die Rats- und Ausschuss-Sitzungen informieren können. ãIch wage zu behaupten, dass wir es im nächsten Jahr haben, sagte Kämmerer Arndt-Christoph Föcks gestern auf Anfrage. Ausnahmsweise hinken wir etwas hinterher, meinte Flotwedels Samtgemeindebürgermeister Helfried H. Pohndorf. Wir holen das aber bald nach, so der Hauptverwaltungsbeamte. Er kann sich vorstellen, lediglich die Beschlüsse und Bebauungspläne ins Netz zu stellen. Er tut sich schwer damit, das mit allen öffentlichen Ratsvorlagen zu tun.
Nordkreis, Eschede und Wietze wagen sich noch nicht ans Internet heran: In der Stadt Bergen gibt es laut Bürgermeister Rainer Prokop lediglich interne Überlegungen. Mit der Politik habe die Verwaltung noch nicht über dieses Thema gesprochen. In der Samtgemeinde Eschede habe man das Thema ãzwar schon mal diskutiert, wir können aber nichts Konkretes dazu sagen, meinte Kämmerer Christian Gutsche. Außerdem gebe es hier kein DSL (Digital Subscriber Line) (die CZ berichtete).
In Faßberg gab es zwar laut Vize-Verwaltungschef Winfried Hoff Gespräche zwischen Politik und seinem Haus, aber ãkeine ernsthaften Bemühungen, das Konzept umzusetzen. ãKeinen Bedarf sehen laut Hermannsburgs Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Kaiser sowohl Verwaltung und Rat. Vielleicht sei Hermannsburg dafür auch zu klein, vermutet Kaiser. ãWir sind noch nicht so weit, sind aber am Überlegen, sagte Klaus Przyklenk, Gemeindedirektor von Unterlüß. In der Gemeinde Wietze wurden alle Überlegungen aus Kostengründen zurückgestellt, erläuterte Vize-Verwaltungschef Wolfgang Röhl. Wir werden das sicher aber irgendwann wieder aufgreifen, so Röhl.








