Wissen Sie, dass früher gar mancher Wietze als seinen Wohn- bzw. Geburtsort angab und nicht ahnte, dass er ein waschechter Hornbosteler war? (mehr)

CFG: Meinungen/Politiker

CZ, 12.09.2009:

„Eine solche Ansiedlung ist ein riesiger Glücksfall für uns und wir freuen sehr, dass es uns gelungen ist, die Firma von den Vorzügen eines Standortes im Landkreis Celle zu überzeugen“, zeigte sich Landrat Klaus Wiswe gestern euphorisch. Der Entscheidung für Wietze seien mehrmonatige Gespräche und Analysen verschiedener Standorte in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen vorausgegangen.

Eine Firmenansiedlung mit bis zu 1000 Mitarbeitern habe es in den vergangenen Jahrzehnten in Stadt und Kreis Celle nicht gegeben, so Wiswe. Vor allem könnten viele Arbeitsplätze für Menschen mit geringer Qualifikation entstehen. Gerade diese Beschäftigungsverhältnisse seien in den vergangenen Jahren verloren gegangen, sagte der Landrat mit Blick auf den Kollaps des Celler Telefunken-Werkes.

Wietzes Bürgermeister Wolfgang Klußmann ist sich der Bedeutung des Bauvorhabens für seine Gemeinde bewusst. „Wir können endlich den Verlust vieler Arbeitsplätze kompensieren. Das Unternehmen zeichnet sich durch Verlässlichkeit aus und hat als Arbeitgeber einen guten Ruf.“

CZ, 16.9.2009:

Ich kann Ihnen sagen, dass Sie eine breite Unterstützung aus dem politischen Raum haben. Ich habe eine ausgezeichnete Wahrnehmung”, sagte Celles Landrat Klaus Wiswe zu Firmenchef Franz-Josef Rothkötter, nachdem dieser die etwa 30-köpfige Gruppe aus Celle durch den Geflügelschlachtbetrieb in Haren im Emsland geführt hatte.

Wietzes Bürgermeister Wolfgang Klußmann bezeichnete die Pläne des Unternehmens für seine Gemeinde als „einen Sechser im Lotto mit Zusatzzahl”. Neben der Wietzer CDU signalisierte auch SPD-Fraktionschef Helmut Kersting Zustimmung, der von einem „großen Gewinn für die Gemeinde” sprach.

CZ, 17.09.2009:

Wietzes Bürgermeister Wolfgang Klußmann fasst seinen Gemütszustand in ein schönes Bild: „Der Kühlschrank ist angeschlossen, eine Flasche Sekt liegt schon drin. Ab und zu schaue ich nach, ob der Sekt noch da ist. Aber ich trinke ihn noch nicht.“

FDP-Ratsherr Hans-Jürgen Uher sagte: „Ich bin voll für das Projekt, hätte es aber besser gefunden, wenn die Bürger im Vorfeld umfassend über das Vorhaben informiert worden wären.“

Die Linke lehnt Schlachthof in Wietze ab
(Von Simon Ziegler, CZ, 18.11.2009, Auszug)

...Nach Wallats Darstellung lehnt neben der Kreistagsfraktion auch das Wietzer Gemeinderatsmitglied Sabri Kizilhan den Schlachthof ab.

Karl-Heinrich Langspecht, MdL und CDU-Kreisvorsitzender: Statement zur Celler-Land Frischgeflügel GmbH.
(Wietzer Weitblick, 2010)

Die Ansiedlung der Celler Land Frischgeflügel GmbH in Wietze bietet unserem Landkreis eine aussichtsreiche Chance Wirtschaftswachstum und zusätzliche Arbeitsplatze zu schaffen. Wir
sollten diese Chance gerade auch im Interesse der Menschen nutzen, die in unserer Region geeignete Arbeitsstellen suchen.1 Dabei ist selbstverständllch, dass die mit einer solchen Investition
einhergehenden Belastungen wie z.B. die Wasserversorgung und -entsorgung und zusätzliche LKW-Verkehre etc. mit großer Sorgfalt geprüft werden.

Vergleichbare Vorhaben in anderen Teilen unseres Landes zeigen, dass derartige Probleme nicht nur technisch und rechtlich, sondern auch in einem breiten gesellschaftlichen Konsens lösbar sind.
Gemeinsam mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern muss zu einem transparenten Verfahren jeweils die für Mensch und Umwelt schonendste Lösung gefunden werden. Dies gilt auch für die im Endausbau des Schlachthofes angestrebte Zahl von 400 Mastbetrieben in einem Radius von ca. 150 Kilometern. Investitionswillige Landwirte sollten frühzeitig mit der örtlichen Gemeinde gemeinsam geeignete Standorte festlegen, von denen keine Beeinträchtigungen für die Umwelt zu erwarten sind.

Ich begrüße deshalb die Ansiedlung der Celler Land Frischgeflügel GmbH in Wietze und würde mich freuen, wenn möglichst viele Bürgeriinnen und Bürger im Interesse der Wirtschaftskraft unseres Landkreises das Vorhaben unterstützen könnten.

Landtagsabgeordneter Thomas Adasch ist für Ansiedlung der Celler Land Frischgeflügel GmbH
(Wietzer Weitblick, 2010)

Liebe Wietzer Bürgerinnen und Bürger, seit geraumer Zeit wird in Ihrer Gemeinde das Für und Wider der geplanten Ansiedlung der Celler Land Prischgefügel GmbH kontrovers diskutiert.

Ich selbst als Ihr zuständiger Landtagsabgeordneter habe mich nach sorgfältiger Abwägung aller Argumente von Anfang an auf die Seite der Befürworter gestellt. Für mich überwiegen ganz eindeutig die Vorteile, die sich hieraus für die Gemeinde Wietze und die gesamte Region Celle ergeben. Hierzu gehören u.a. eine beträchtliche Anzahl von zusatzlichen Arbeitsplätzen und erhebliche Steuermehreinnahmen.

Viele meiner Kolleginnen und Kollegen im Niedersächsischen Landtag beneiden uns um diese wohl einmalige Chance. Überdies hatte ich iin Rahmen einer kürzlich stattgefundenen Bereisung des Emslandes mit dem Arbeitskreis für Bundes- und Europaangelegenheiten der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion Gelegenheit, mir umfangreiche Eindrücke über die dortige Situation um den Geflügelverarbeitungsbetrieb Rothkötter und die ansässigen Mastbetriebe zu verschaffen.
Die von den hiesigen Gegnern ins Feld gefiührten Szenarien, wie Lärm- und Geruchsbelästigungen sowie negative Auswirkungen auf den Tourismus, werden im Einsland nur mit Kopfschütteln verfolgt.

Von der Vorsitzenden des Touristikverbandes, die sechs Kilometer vom Geflügelschlachtbetrieb entfernt ein Landgut mit 140 Gästebetten betreibt, wurde mir beispielsweise berichtet, dass die Übernachtungnzahlen dort wie im gesamten Einsland - anders als in vielen anderen norddeutschen Regionen - in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen sind.

Schon aus den genannten Gründen werde ich die Bemühungen der Verwaltung und der Mehrheit des Rates der Gemeinde Wietze zur Ansiedlung dieses Betriebes im Rahmen meiner Möglichkeiten auf Kreis- und Landesebene nachhaltig unterstützen. Ganz ausdrücklich danke ich in diesem Zusammenhang Herrn Landrat Klaus Wiswe und Herrn Bürgermeister Wollgang Klußmann für ihr kluges und weitsichtiges Handeln.

Von den Gegnern dieser Investitionsmaßnahme erwarte ich die gebotene Sachlichkeit und Fairness.

Mit sehr herzlichen Grüßen

Ihr

Thomas Adasch

Ein klares „Ja” zum Geflügelschlachthof in Wietze
(Von Dietrich Ziemke, CDU, Wietzer Weitblick, 2010)

Die Bürgerinitiative Wietze für den Erhalt des Aller–Leine–Tales disqualifiziert sich selbst.
Wer mit Lügen, Behauptungen wider besseres Wissen und Unterstellungen für seine Ziele wirbt, wird durchschaut und nicht mehr ernst genommen. Unerträglich sind auch die persönlichen Angriffe gegen unseren Bürgermeister, Herrn Wolfgang Klußmann, die Verwaltung und gegen die Ratsmitglieder.

Manche glauben, noch in ihrem früheren Beruf tätig zu sein und versuchen durch Unwahrheiten, Desinformationen und andere Manipulationen Menschen zu beeinflussen! Das ist schäbig und unwürdig. Es werden Ängste geschürt, wohl wissend, dass die Fakten viel positiver sind.
Wir tragen Verantwortung und müssen auch für die Menschen planen, die in Wietze und der Region heranwachsen: junge Familien, Jugendliche und Kinder.

Leider haben wir es in unserer Region mit einer Arbeitslosigkeit von derzeit etwa bei 12 – 13 % zu tun! Die großen Arbeitgeber Deutsche Erdöl AG, Rüter AG, Fa. Reh und FA. Schenker gibt es nicht mehr. Die DEA beschäftigte in ihrer Blütezeit bis zu 1500 Mitarbeiter. Einige 100 MitbiigerInnen hatten auch jeweils durch die Nachfolgefirmen Arbeit. Die Folge war natürlich Berufs – und Zulieferverkehr. Allein die Fa. Schenker fertigte täglich bis zu 80 LKW ab. Diesen Verkehr gibt es nicht mehr, da die Arbeitsplätze leider ersatzlos verschwunden sind.
Wenn wir durch den Geflügelschlachthof wieder mit entsprechend höherem LKW–Aufkommen leben missen, sollte die BI das nicht zur Katastrophe hochspielen!

Die beiden Fahrbahnverschwenkungen an den Ortschildern von Jeversen sind als wichtigstes Projekt im Zuge der Dorferneuerung von Jevener BürgerInnen erarbeitet worden – also kein Geschenk des Bürgermeisters zur Beruhigung. Wer auch das kritisiert, ist borniert oder argumentiert gezielt bösartig.

Nun endlich haben wir die Chance, ein Unternehmen in Wietze anzusiedeln, dass das seit Jahrzehnten bestehende Arbeitsplatzdefizit ausgleicht. Wir erhalten mittelfristig 25o bis 1000 Arbeitsplätze. Diese einmalige Möglichkeit dürfen wir ums von niemandem zerreden lassen.
Die Fa. Celler Land Frischgeflügel GmbH wird vielen Menschen ohne besondere Qualifikation sozialversicherungspflichige Arbeit, nach einer Einarbeitungszeit, zu einem Mindestlohn von 10,20 € bieten,– zuzüglich Akkordzuschlag. 60 – 70 % der Mitarbeiter arbeiten an den Bändern. Das heißt: 30 bis 40 % der Mitarbeiter haben höherwertige Tätigkeiten im Betrieb als Vorarbeiter, Meister,Instandhalter, Qualitätssicherer, Fahrer, Elektriker und in der Verwaltung.

Wie in Haaren sollen auch Ausbildungsplätze angeboten werden. Im Stammwerk wird z Z. ein Betriebskindergarten eingerichtet. Die Arbeitskräfte werden aus der Region gewonnen; so wie im Emsland. Natürlich werden unsere Mitbürger kurdischer Herkunft und anderer Nationalitäten, die hier leben, dort auch Arbeit finden. Wer behauptet, dass überwiegend Kolonnen aus Osteuropa beschäftigt werden, sagt bewusst die Unwahrheit und ist schlecht informiert hinsichtlich der Möglichkeiten, Mitarbeiter aus anderen Ländern zu beschäftigen.

Wir können steigende Familieneinkommen erwarten: - das belebt nicht nur den Immobilienmarkt! Mit jedem BürgerIn, der wieder im Arbeitsprozess steht, steigt der Anteil der Einkonnnenssteuer, der der Gemeinde als Umlage zufließt. Ein großer Einnahmeposten ist die zu erwartende Grundsteuer! Später kommt die Gewerbesteuer als Sahnehäubchen dazu.

Für die Wasserversorgung werden drei Alternativen untersucht. Eine davon ist die Grundwasserentnahme nördlich der Aller. Eine Auswertung des Versuchs liegt noch nicht vor, aber die Bürgerinitiative verbreitet bereits Gerüchte über große Absenkungen des Grundwasserspiegels und Trockenlegung der gesamten Region.
Das bei der Produktion benötigte Wasser wird in einer firmeneigenen Kläranlage gereinigt, ehe es in die Aller geleitet wird. Das weiß auch Herr Juretzko und behauptet trotzdem, die Aller werde zur Kloake.

Das jemand aus ethischen Gründen Probleme mit der Massentierhaltung hat, kann ich voll akzeptieren und wir haben viele Male darüber nachgedacht. Wir sind davon überzeugt, dass die Lebensqualität unserer Bürger nicht leiden, sondern sich verbessern wird.
Wir haben es uns im Gemeinderat nicht leicht getaucht und sehr genau überlegt, was für unsere Gemeinde gut und richtig ist. Wir sind zu der Erkenntnis gelangt, dass wir den Schlachthof wollen und das wir ihn dringend brauchen.

Vertrauen Sie bitte der großen Mehrheit des Gemeinderates!

Ein Plädoyer für Wolfgang Klußmann
(Von Benjamin Pawlak, CDU, Wietzer Weitblick, 2010)

Mich beschäftigt in der ganzen Diskussion, wie die Gegner des Schlachthofes mit unserem Bürgermeister, Wolfgang Klußmann, im speziellen und dem Amt des Bürgermeisters umgehen!
Ich will nicht verhehlen, dass es in dieser herausgehobenen Stellung auch dazu gehört, schärferen Angriffen ausgesetzt zu sein. Aber was wir in den vergangenen Wochen und Monaten erleben mussten, war hier bisher sicherich beispiellos. Aufallend oft kommt in Veröffentlichungen der Gcgner, hier insbesondere der BI Wietze, die Begrifflichkeit „sachlich” vor. Was allerdings mit Ausrufen wie „Klußmann in die Asse” von BI-Mitgliedern begann, ist inzwischen zu persönlichen Beleidigungen eskaliert. Ich empfinde das als finstersten Gossenstil und mitunter hart au der Grenze zur Strafbarkeit!

Seit 2005 ist Wolfgang Klußmann Bürgermeister dieser Gemeinde. Neben den vielen Projekten, die in den vergangenen Jahren urigesetzt wurden. beispielhaft seien hier die Neukonzeptionierung der Kindertagesstätten, Einrichtung von Krippenplätzen, die Einrichtung der Ganztagsschule in der GHRS Wietze oder die Gründung der Gemeindewerke Wietze genannt, vollbringt unser Bürgernicister mit seiner Verwaltung jeden Tag ein Kunststück. Nämlich trotz einer sehr schwierigen Personalsituation im Rathaus, die Finanzierung der freiwilligen Ausgaben der Gemeinde sicherzustellen. Hier seien exemplarisch z.B der Sportlehrer des TSV, der Erhalt des Schwimmbads, die Bücherei, die Dorfgemeinschaftshäuser genannt. Zukunftssichernde Projekte - und genau dauen handelt es sich bei der Ansiedlung der Celler Land Frisch Geflügel - werden professionell begleitet und daneben souverän und kompetent das täglich laufende Geschäft der Verwaltung bearbeitet. Parteiübergreifend hat sich Wolfgang Klußmann hier in der Gemeinde Wietze, aber auch im Landkreis Celle einen sehr guten Ruf erarbeitet.

Die CDU Wietze stellt sich mit voller Überzeugung vor Wolfgang Klußmann und seine Verwaltung. Als Chef der Verwaltung hat Wollgang Klußmann immer die Verantwortung für das übernommen, was in seinem Hause passiert. Davon ist man auf Seiten der Gegner weit entfernt. Wird bei einer öffentlichen Sitzung des Rates ein Ausschwitz-Plakat von Mitgliedern der BI-Wietze aufgestellt, so scheint man im Vorstand der BI die Verantwortung nicht schnell genug von sich weisen zu können. Obwohl man entsprechende Bilder auf der eigenen Homepage veröffentlicht und erst nach Anfrage der CZ wieder heraus nimmt, handelt es sich „natürlich” um eine Einzelaktion. Wie alle anderen Beleidigungen und Anfeindungen natürlich auch. Es ist schon bezeichnend, dass der Vorstand der BI nicht den Schneid hat, sich verantwortlich so vor seine Mitglieder zu stellen, wie es der Bürgermeister für seine Verwaltung tut.