
Mit Schnorchel und Schwimmflossen im Freibad
Ferienspaß im kühlen Nass
(Von Lothar H. Bluhm, CZ, 8.7.2009)
Das Wetter spielte mit, als sich die Winser Ferienpass-Kinder im Freibad Wietze zum Tauchen trafen. Hier lernten die kleinen Wasserratten alles übers Schnorcheln sowie den Umgang mit Tauchbrillen und Schwimmflossen und erhielten zum Abschluss ihr „Flipper-Tauchdiplom”.
Mit Daumen und Zeigefinger signalisieren Taucher: „Alles in Ordnung!”
Foto: Bluhm
WIETZE. Arthur, Jannic, Finn-Ole, Pauli, Bastian, Lisa und die anderen sind ganz begeistert. Hier können sie endlich einmal abtauchen und wie Perlentaucher neue Unterwasserwelten entdecken. Jedenfalls theoretisch, denn so neu ist das Schwimmbecken in Wietze nicht für die Winser Ferienpass-Kinder. Neu ist für sie der sichere Umgang mit Tauchbrillen, Schnorchel und Schwimmflossen.
Und die Atmung ist ganz wichtig", verdeutlicht Tauchlehrer Fredy Kracke aus Rastede den Theorieteil, der genauso dazu gehört wie die Praxis. Immerhin lernen die Kinder, wie sie beim Schnorcheln auch unter der Wasseroberfläche atmen können. Die Pendelatmung erfordert kürzere Schnorchellängen bis zu 40 Zentimetern und Sauerstoff wird bei zu starkem Uberdruck toxisch.
Für eine Woche treffen sich die Kinder im Freibad Wietze, um das Schnorcheln und Gerätetauchen zu lernen. „Fredy ist voll nett”, zieht der elfjährige Paul Becker aus Winsen eine kleine Zwischenbilanz und Bastian, Finn-Ole und Pauli stimmen ihm zu. Gestern sei man schon an der Leine am Lungenautomaten auf 3,80 Meter abgetaucht. Jeder einzeln. Das war voll cool!"
Jetzt geht es in Fünfergruppen Zentimeter für Zentimeter mit der kompletten Tauchausrüstungen in die Tiefe. Und nachdem die Zeichensprache für Taucher unter Wasser geklärt ist, kann man sich auch verständigen, ohne zu sprechen. Selbst während der Schulferien gibt es hier Zeugnisse: Das „Flipper-Tauchdiplom”.








