
Wieckenberg: 14-Jähriger trinkt sich ins Koma
14-Jähriger trinkt sich 4,9 Promille an
Passant setzt Notruf ab / Eltern wussten nicht, wo der Jugendliche sich aufgehalten hat
(ab, CZ, 26.5.2009)
WIECKENBERG. Einem aufmerksamen Passanten verdankt es ein 14-Jähriger, dass er am Sonntag dem Tod „von der Schippe” gesprungen ist. In den frühen Sonntagmorgenstunden ging über Notruf ein Hinweis über einen stark alkoholisierten Jugendlichen in Wietzes Ortsteil Wieckenberg ein. Ein 14-Jähriger liege leblos in einem Bushäuschen in unmittelbarer Nähe des dortigen Dorfgemeinschaftshauses im Flottgarten, sagte der Anrufer.
Sofort rückten die Rettungskräfte aus. Der junge Mann war besinnungslos. Nach der Ersten Hilfe
ging die Fahrt sofort in ein Celler Krankenhaus. Hier wurde in einem Schnelltest der Grad
der Alkoholisierung festgestellt - unglaubliche 4,9 Promille.
Wegen dieses extremen Wertes wurde der 14-jährige sofort in die Medizinische Hochschule nach Hannover verlegt. Mit einer sogenannten Blutwäsche wurde der Alkohol aus dem Körper des Jugendlichen „herausgespült”. Zu diesem Zeitpunkt bestand Lebensgefahr für den Jungen. Erst am späten Nachmittag kam Entwarnung aus Hannover: Sein Zustand stabilisierte sich. Die erziehungsberechtigten Eltern des 14-Jährigen zeigten sich überrascht von Abwesenheit und Zustand des Jungen.
Der Jugendliche hat nach bisherigen Ermittlungen der Celler Polizei eine Geburtstagsfeier in Wieckenberg besucht - uneingeladen und zu später Stunde als die Eltern des Gastgebers bereits schliefen. Zwei Flaschen Wodka soll der Junge dabeigehabt und auch getrunken haben. Anschließend habe er auch noch eine Flasche Korn einer anderen Person genommen und getrunken, so Polizeisprecher Christian Riebandt.
14-Jähriger trinkt sich ins Koma
(jek/dpa, 25.05.2009)
In Niedersachsen ist ein 14-Jähriger leblos an einer Bushaltestelle gefunden worden, der Teenager wies einen Blutalkoholwert von 4,9 Promille auf. Nur durch eine Blutwäsche konnte der Junge gerettet werden.
Celle - Sturzbetrunken lag am frühen Sonntagmorgen ein 14-jähriger Junge leblos in einem Bushäuschen im niedersächsischen Wietze. Ein Passant hatte die Rettungskräfte alarmiert, die den nicht ansprechbaren Schüler sofort beatmeten.
Anschließend wurde der Jugendliche ins Celler Krankenhaus gebracht. Dort ergab ein Alkohol-Schnelltest, dass der Junge 4,9 Promille Alkohol im Blut hatte. Sofort wurde der 14-Jährige, der sich in einem lebensbedrohlichen Zustand befand, in die Medizinische Hochschule nach Hannover verlegt und dort einer Blutwäsche unterzogen. Erst am Nachmittag gaben die Ärzte Entwarnung.
Die Eltern des Jungen zeigten sich laut Polizeibericht überrascht von der Abwesenheit und dem Zustand ihres Kindes.
"Derartige Promillewerte sind absolut lebensgefährlich und es stellt sich die Frage, wie es so weit kommen konnte", so Polizeisprecher Christian Riebandt.
Die Ermittlungen sollen demnach jetzt zeigen, ob es sich um "Komasaufen in Reinkultur" handelte oder ob der Junge von Erwachsenen zum Trinken animiert wurde.
4,9 Promille – 14-Jähriger trinkt sich ins Koma
(Welt, 25. Mai 2009)
Rettung in letzter Sekunde für einen 14-Jährigen aus Wietze: Der Teenager lag ohnmächtig und betrunken an einer Bushaltestelle, als Passanten ihn entdeckten. Der Jugendliche kam nur knapp mit dem Leben davon, weil er schnell ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Er hatte 4,9 Promille Alkohol im Blut.
Ein betrunkener 14-Jähriger ist in Wietze (Kreis Celle) leblos in einem Bushäuschen gefunden worden. Der Junge hatte am frühen Sonntagmorgen 4,9 Promille im Blut. Nur eine sogenannte Blutwäsche in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) habe dem Jungen das Leben gerettet, teilte die Polizei mit. Die von einem Passanten alarmierten Rettungskräfte mussten den nicht ansprechbaren Schüler zunächst beatmen. Nach einem Alkoholschnelltest wurde er von einem Celler Krankenhaus sofort verlegt.
Die Polizei ermittelt jetzt, wie der Junge an den Alkohol gelangen konnte und ob sich dabei Erwachsene strafbar gemacht haben. „So viel Bier kann man gar nicht trinken. Bei dem Promillegehalt muss er Hochprozentiges gehabt haben“, sagte der Celler Polizeisprecher Christian Riebandt. Der Junge sei seit Sonntagabend außer Lebensgefahr.
Völlig unklar ist noch, woher der Schüler die großen Mengen Alkohol hatte. Derzeit würden seine Familie und Freunde befragt, sagte der Sprecher. Die Eltern zeigten sich den Polizeiangaben zufolge überrascht über den Zustand ihres Kindes. Die Polizei ermittelt nun, ob es sich um „Komosaufen in Reinkultur“ handelte.
Wietzer Koma-Trinker: Zwei Verfahren
(siz).
WIECKENBERG. Der 14-jährige Koma-Trinker aus Wietze ist am Dienstagabend aus dem,
Krankenhaus entlassen worden. Dem Jugendlichen gehe es gut, sagte Polizeisprecher Christian Riebandt nach Rücksprache mit der Kinderklinik des AKH.
Der Jugendliche war am Sonntagmorgen gegen 5.45 Uhr besinnungslos in einem Bushäuschen in Wieckenberg aufgefunden worden. Rettungskräfte stellten 4,9 Promille Alkohol im Blut fest. In der Medizinischen Hochschule in Hannover wurde anschließend eine Blutwäsche durchgeführt. Am Montag wurde der 14-Jährige ins AKH nach Celle verlegt.
Nachdem ihn die Polizei gestern vernehmen konnte, wurden zwei Strafverfahren eingeleitet. Ermittelt wird gegen einen 18-Jähri-gen aus Wietze, der den Teenager mit Schnaps versorgt haben soll. Zudem wird geprüft, ob sich die Mutter wegen Verletzung der Fürsorge- und Aufsichtspflicht strafbar gemacht hat, so Riebandt.
Die Polizei hat inzwischen geklärt, wo der hochprozentige Alkohol herkam. Demnach versorgte sich der bei seiner Mutter lebende Junge tagsüber mit einer Flasche Wodka. Nach dem Stand der Ermittlungen hatte der 18-jährige Wietzer den Schnaps für den Jugendlichen eingekauft. Dieser soll bereits mehrfach im Auftrag einer jugendlichen Clique mit dem Geld, das ihm gegeben wurde, Schnaps besorgt haben.
Am Samstagabend soll der Junge im Beisein des 18-Jährigen den Wodka fast alleine ausgetrunken haben. Anschließend führte der Weg gegen 2 Uhr morgens zu einer Privatparty nach Wieckenberg, wo der Teenager weitertrank. Zeitweise soll er aus zwei Flaschen Wodka abwechselnd getrunken haben, so die Polizei.
Später zog eine mehrköpfige Gruppe in Richtung des Bushäuschens weiter. Dort nahm der bereits stark betrunkene Junge einem 21-Jährigen eine Flasche Korn weg und trank sie fast komplett aus. Danach brach er offensichtlich zusammen, woraufhin die Gruppe die Rettungskräfte alarmierte.
Die Polizei Celle weist darauf hin, dass vor allem Schnaps bei jungen Menschen eine hochtoxische
Wirkung entwickeln kann. Verantwortliche würden zur Rechenschaft gezogen.
„Wäre der Junge an der Alkoholvergiftung gestorben, würden wir jetzt wegen Totschlags ermitteln”, sagte Riebandt.
Wietze: 4,9 Promille durch flaschenweise Wodka und Korn
Polizei sucht nun die Bezugsquelle des Jugendlichen
(dtn/ij/ddp, 27. Mai 2009)
Der am Sonntag mit einem Blutalkoholspiegel von 4,9 Promille im niedersächsischen Landkreis Celle aufgegriffene 14-Jährige hatte zuvor drei Flaschen hochprozentigen Alkohol getrunken. Ein Polizeisprecher berichtete am Dienstag, dass der Junge in der Nacht zu Sonntag zwei Flaschen Wodka und eine Flasche Korn ausgetrunken hatte.
Den Informationen nach war er bei der Party einer Freundin mit den Wodkaflaschen im Gepäck zunächst abgewiesen worden. Als die Eltern des Mädchens schlafen gegangen waren, sei der Minderjährige dann doch noch auf die Party gekommen. Kurze Zeit später verließ er die Feier dann mit einer Flasche Korn. Diese trank er anscheinend auf dem Weg aus.
Der Junge war am Sonntagmorgen von Passanten in einem Bushäuschen liegend gesehen worden. Daraufhin haben diese die Rettungskräfte alarmiert. Erst nach einer Blutwäsche war der Jugendliche außer Lebensgefahr. Die Polizei ermittelt nun, woher der Junge die Wodkaflaschen bekommen hatte.
Verfahren Ende März?
(Von Simon Ziegler, CZ, 19.02.2010)
Der Fall des jugendlichen Koma-Trinkers, der im Mai 2009 bundesweit für Schlagzeilen gesorgt hatte, ist juristisch noch nicht abgeschlossen. Die Mutter des damals 14-jährigen Jungen hat einen Strafbefehl über 60 Tagessätze zu 15 Euro nicht akzeptiert und Einspruch eingelegt, sagte der Sprecher des Celler Amtsgerichtes, Günter Busche.
WIETZE. Mit einem möglichen Prozessbeginn ist frühestens Ende März zu rechnen, so Busche weiter. Gegen die 53-jährige Wietzerin war ein Strafbefehl wegen Verletzung der Fürsorge und der Erziehungspflicht beantragt und erlassen worden.
Der Jugendliche war an einem Sonntagmorgen gegen 5.45 Uhr besinnungslos in einem Bushäuschen in Wieckenberg aufgefunden worden. Rettungskräfte stellten 4,9 Promille Alkohol im Blut fest. In der Medizinischen Hochschule in Hannover wurde anschließend eine Blutwäsche durchgeführt. Ein 18-jähriger Jugendlicher soll für den 14-Jährigen damals Schnaps eingekauft haben. Anschließend feierten die Teenager auf einer Privatparty in Wieckenberg.








