
Villmann-Mord
Mord an Willi Villmann
29.06.1966Grausiger Fund
(DPA, Celle, 4. Juli 1966)
Ein in in einem Jutesack verschnürte Männerleiche gibt der niedersächsischen Polizei Rätsel auf. Angler entdeckten gestern einen Sack auf einer überfluteten Wiese in der Nähe von Wietze (Kreis Celle).
Den Toten, dessen Kopf schwere Verletzungen aufwies, identifizierte die Polizei als den 54 Jahre alten Mechanikermeister Willi Villmann aus Wietze, der zuletzt am 29. Juni gesehen worden war. Nach Ansicht der Kripo ist der Mechanikermeister das Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Die schweren Schädelverletzungen stammen vermutlich von einem stumpfen Gegenstand. ,
Mord wurde aufgeklärt
(DPA, Celle, 6. Juli 1966)
Das Gewaltverbrechen an dem 54 Jahre alten Mechanikermeister Willi Villmann aus Wietze (Kreis Celle), der, wie berichtet, Sonntag in einem Jutesack in der Nähe von Wietze tot aufgefunden worden war, ist aufgeklärt. Die Polizei nahm gestern den 39 Jahre alten Hilfsarbeiter Johann Mayer aus Wietze in seiner Wohnung fest. Vor seiner Festnahme hatte Mayer nach Angaben der Polizei vergeblich versucht, seine Wohnung in Brand zu setzen und zu fliehen.
Der Hilfsarbeiter hat nach Angaben der Polizei den Mechanikermeister, den er seit Jahren kannte, am vorigen Mittwoch in seiner Wohnung während eines Streits erschlagen. Die Leiche verschnürte er in einem Jutesack und warf sie in die Aller.







