
Faustballsport: Historie
Faustballsport wird in Wietze in der Faustballsparte des TSV Wietze betrieben.
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Die offizielle Gründung der Faustballsparte des TSV Wietze erfolgte 1958. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Willi Busse, Siegfried Germer, Willi Meinheit, Ernst Ottenhausen, Franz La Deur, Karl Heinz Mestmacher, Arnold Brockmann sowie Heinz Schaar. |
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Eine große Bedeutung kam dem Spartenleiter Willi Busse zu, der von Anfang an mit Herz und Seele der Faustballsparte zugetan war. Zu seinem Markenzeichen gehörte die obligatorische Aktentasche, die bei keiner Veranstaltung fehlte. Ohne seinen persönlichen Einsatz wäre die Sparte nicht so erfolgreich geworden. |
Im Herbst 1989 gab er die Leitung nach fast 31jähriger Tätigkeit an Wolfgang Fabig ab. Aus beruflichen Gründen konnte Wolfgang dieses Amt nur bis Januar 1991 ausüben. Seitdem trägt Gabriele Stephan, die ihn schon vorab tatkräftig unterstützte, das Amt der Spartenleiterin. Vertreten wurde sie zunächst von Eckard Goldbach, später von Angela Lange.
Sportliche Erfolge wurden erstmals 1968 mit der Männermannschaft auf Landesebene mit der Qualifikation für die Regionalliga erzielt. 1973 erreichten sie den sensationellen ersten Platz, der zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Bundesliga berechtigte. Letztlich fehlte nur ein Punkt zum Aufstieg. Es spielten: Heinz Kandzia, Wolfgang Daps, Hansi Kleinfeld, Karl Hans Windisch, Gerd Pawlowski sowie Alfred Thiel. Im selben Jahr wurde auch die zweite punktspielende Mannschaft gegründet, die von Helmut Brammer erfolgreich trainiert wurde. So gelang auch dieser Mannschaft auf Anhieb die Kreismeisterschaft.
Einer der Höhepunkte in der Faustballsparte war 1977 die Austragung des Deutschlandpokals im neuen Waldstadion in Wietze, bei dem sich Mannschaften aus allen Bundesländern präsentierten.
Behutsam wurden die Jugendlichen seit 1991 von W. Fabig aufgebaut und erreichten 1993 in der C-Jugend die Bezirksmeisterschaft. In dieser Mannschaft spielten: Andre Fabig, Andreas Lange, Stefan Leise, Christian Hellie, Kay Schön, Marco Jacobs und Robert Stephan. 1995 belegten sie in der Halle und auf dem Feld jeweils den zweiten Platz auf Bezirksebene in der A-Jugend.
Seit 2001 ist leider keine punktspielende Männermannschaft mehr gemeldet, da für die meisten Spieler aus beruflichen Gründen die Teilnahme am Training sowie an den Punktspielen nicht möglich ist
Die Familie Helmut und Bärbel Speiel, die unserer Sparte sehr verbunden sind, gebührt ebenfalls eine besondere Erwähnung. Sie war Anlaufstelle nach jedem Spiel- und Trainingstag, sowie nach vielen erfolgreichen Turnieren. Mit Lunchpaketen, vollgetankten Fahrzeugen und als unterstützende Fans halfen sie den Mannschaften über so manche Hürde. Der runde Tisch in ihrer Gaststube wird uns Faustballern immer in Erinnerung bleiben. Wir danken ihnen sehr.
Der nächste Höhepunkt nach dem 100-jährigen Bestehen des TSV Wietze wird für uns im Jahr 2008 sein, dann feiert die Faustballsparte das 50-jährige Bestehen.
Gemütlichkeit und Kameradschaft gehören ebenso wie Ehrgeiz und Siegeswillen zu unserer Sparte. So versuchen wir im gemeinsamen Training unser Spiel zu verbessern, so dass weitere Erfolge errungen werden können.
(übernommen im Wesentlichen aus der Festschrift "100 Jahre TSV Wietze")

















