Wissen Sie, dass früher gar mancher Wietze als seinen Wohn- bzw. Geburtsort angab und nicht ahnte, dass er ein waschechter Hornbosteler war? (mehr)

Schützenbund Allertal: Historisches

Der „Schützenbund Allertal“ vereinigte die Schützenvereine des ehemaligen Kirchspiels Winsen/Aller.

Auf Anregung des Schützenvereins Wieckenberg wurden die betr. Vereine zu einer Versammlung auf den 13. März 1921 eingeladen. Es wurde gleich am selben Tage der Schützenbund gegründet.

Der Zweck des Bundes ist:
  1. Kameradschaft unter den Mitgliedern der angeschlossenen Vereine hoch zu halten;
  2. edle Geselligkeit zu pflegen und dieses durch ein alljährliches Bundesfest, woran sämtliche angeschlossenen Schützenvereine teilnehmen, zum Ausdruck zu bringen.
Mitglied des Bundes kann jeder Schützenverein werden, der seinen Sitz innerhalb des ehemaligen Kirchspiels Winsen hat. Bis jetzt sind ihm angeschlossen die Vereine:
  • Bannetze (Ausrichter des Bundesfestes 1929),
  • Hornbostel (Ausrichter des Bundesfestes 1924),
  • Jeversen (Ausrichter des Bundesfestes 1927),
  • Meißendorf (Ausrichter des Bundesfestes 1921),
  • Oldau (Ausrichter des Bundesfestes 1928),
  • Steinförde (Ausrichter des Bundesfestes 1925),
  • Südwinsen,
  • Thören,
  • Wieckenberg (Ausrichter des Bundesfestes 1926),
  • Wolthausen (Ausrichter des Bundesfestes 1922),

So hat denn auch seit 1921 in den genannten Dörfern jedes Jahr im Wechsel ein „Bundesschießen“ stattgefunden. Doch wird man wohl dazu übergehen, in Zukunft nicht mehr jedes Jahr, sondern vielleicht alle 5 Jahre ein Bundesfest stattfinden zu lassen, da der Aufwand zu groß ist und manche Vereine bei schlechtem Wetter nicht auf ihre Unkosten kommen.

Bei den bisherigen Bundesfesten wurde von den einzelnen Vereinen keine Mühe und Arbeit gescheut, um die Vereine würdig empfangen zu können, und sie eben als ein Fest besonderer Art zu kennzeichnen.

Welche Mühe sich der Schützenverein Wieckenberg zu seinem Bundesfest am 20. und 21. Mai 1926 gab, zeigt dieser Beitrag.

(von Bs., 28.10.1927, Auszug aus der Wieckenberger Schulchronik)